Kopfgeld-App

Mai 28th, 2012

So ziehe ich mein Smartphone aus der Tasche, schalte mit einem ‘Schnipp’ das App ein, halte die eingebaute rückseitige Kamera in Richtung ‘meines’ Verdächtigen, schaue, ob das von mir entwickelte Kopfgeld-App funktioniert.

 

Fehlanzeige

 

 

Also laufe ich zum Hauptbahnhof. Dort hängen Bilder aktuell gesuchter Schwer- und Leichtverbrecher. Ich scanne wahllos. Bingo. In roter Schrift kommt der Hinweis. Person wird gesucht. Seien Sie vorsichtig und vermeiden Sie jegliche Konfrontation.

 

Yippie

 

 

Wenn ich jetzt ‘Gesuchte Person melden’ drücke, geht ein verschlüsselter Notruf an die Zentrale des BKA. Funktionieren alle Strukturen wie geplant, kreuzen in weniger als zehn Minuten mehrere Einsatzfahrzeuge hier auf. Das Risiko ist mir zu groß. Mir genügt es, dass die Gesichtserkennung für ‘Polizeilich Gesuchte’ funktioniert.

 

Ich such am Bahnhof weiter. Zumindest ein Kleinkrimineller muss doch drin sein. Mindestens 500 Euro Kopfgeld heute.

 

Ich scanne und denke: Irgendwann müsste ich dann noch eine automatische Paypal-Funktion einbauen.

Berlin Berli Berl Ber Be B

November 18th, 2010

Berlin tut gut, tut weh, tut gut, tut weh

So nicht. Das was nicht ausgemacht, nicht geplant und schon

geschweige nicht erwartet worden. Augen auf. Und schau dich

um. Was siehst du? Ist Berlin eigentlich immer auch eine Reise

wert? Verblassen die Eindrücke schneller als, wenn man sie lässt?

Wird aus Berlin ein Bye, Bye. Ein Triller für Agenten, abends an-

gekommen, Berlin-Mitte raus, Cafe-Zentral, treffen und weg.

Ganz auf Drive

November 12th, 2010

Und warum brauchen wir ein Magazin über Autos für Frauen, für

Familien geschrieben? Eine Webseite wie www.drive-and-style.de?

Weil wir endlich Authentizität wollen, die Wahrheit über die Mobilität.

Popart vor dem Aus

Februar 3rd, 2010

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Kaum sichtbar, abseits der Wahrnehmung wurde die deutsche

Popkultur entsorgt. Getarnt im Reigen US-Amerikanischer

Fast-Drink-Aktivisten liegt ein CD-Player auf dem Entsorgungs-

tisch. Das Rad, der Künstler hat es als Symbol der schnellen

Vergänglichkeit in Szene gesetzt, stellt einen Kontrast zur

Popmusik dar. Volkstümliche Musik – das Bild entstand nahe

des Viktualienmarktes in München, im Sommer 2009 – ist

die Kampfansage. 

Gefahr links unten

Februar 3rd, 2010

b-b-blog1.jpg

Mit großer Sorgfalt, genauer Planung und dem Gespür für die

Gefahr widmet sich b-b-blog ganz der Jagd nach der Guerilla Kunst.

Guerilla Kunst

Februar 2nd, 2010

Es traut sich was, überfordert den Betrachter. Guerilla Kunst

greift unbeirrt im öffentlichen Raum ein, setzt ungefragt Zeichen. 

B-B-Blog zeigt sich unbeeindruckt, nimmt die Jagd auf und stellt

unbarmherzig das Werk bloß. Keine Rücksicht.